Eifel im Herbst🍁

Die Eifel – allen bekannt und doch gibt es immer wieder etwas zu entdecken

In einer Woche mit einigem Regen haben wir den Tag mit dem schĂśnsten Wetter erwischt, um unseren Herbstausflug in die Eifel zu machen.

Die Siegburger stiegen dieses Mal als Erste zu unserer Lieblingsfahrerin in den Bus, damit wir dann von Godesberg erstmal Richtung Autobahn fahren konnten.

Ab Dßren ging es dann richtig in die dichten Laubwälder der Eifel. Bei der Fahrt ßber Vossenack, Simonskall und Hßrtgenwald bekamen wir einen Eindruck ßber das unwegsame Gelände. Hier kämpften 1944/45 in  der Allerseelenschlacht und der Ardennenoffensive  Deutsche gegen  Amerikaner. In dem sinnlosen Gemetzel verloren 24.000 Menschen ihr Leben.

SchĂśn wurde es, als wir entlang der schmalen Kall nach Nideggen-Zerkall zum Gut Kallerbend fuhren. Ein idylisch gelegenes Lokal mit Pferden auf der Weide und einem Kater als Empfangschef. Es erwartete uns eine reichhaltige Speisekarte, leckeres Essen und ein super Service. Einige von uns machten das erste Mal Bekanntschaft mit einem Service-Roboter, der die Teller an die Tische fuhr. Eine gute LĂśsung um dem Personalmangel zu begegnen.

Gut gestärkt starteten wir in die zweite Hälfte des Ausfluges. Die  kurze Fahrt zum Wildpark Schmidt reichte nicht wirklich für ein Verdauungsschläfchen. Unterwegs kamen wir an St. Mocca der Schmuggler-Kirche in Schmidt, die eigentlich St. Hubertus heißt, vorbei.  Ihren Namen erhielt sie, weil sie zum großen Teil von Spenden aus dem Kaffee-Schmuggel im deutsch-belgischen Grenzgebiet gebaut wurde.

Im Wildpark Schmidt angekommen mussten wir leider hÜren, dass aufgrund der heftigen WindbÜen die Flugschau nicht stattfinden konnte. Stattdessen besuchten wir Wßstenbussard Maria und ihre Kumpels in Ihren Volieren, kraulten zutrauliche Ziegen und schnatterten mit den Gänsen um die Wette. Der Wildpark mit vielen heimischen Tieren ist besonders fßr Kinder aber auch fßr uns Senioren ein angenehmes Ausflugsziel. Die KrÜnung waren die leckeren Obst-Streusel-Kuchen aus einer Landbäckerei mit einer guten Tasse Kaffee.

Und weil wir diesen Familienbetrieb unterstĂźtzen wollen, sind die Telekom-Senioren jetzt fĂźr ein Jahr stolze Paten eines Perlhuhnes. Wir haben es auf den Namen Martha getauft.

Als wir in Godesberg aus dem Bus kletterten waren sich alle einig: Es war eine schĂśne Saisonabschlussfahrt.

(Elf)

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